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«Berner Oberländer im Gespräch» – die neue Veranstaltungsreihe

Die Berge des Berner Oberlandes gehören zu den spektakulärsten der Schweiz. Dass sie Ecken und Kanten haben, liegt in der Natur der Sache. Wie auch die Bewohner dieser Region. Neu führen wir sechsmal pro Jahr Gespräche mit interessanten Persönlichkeiten des Oberlandes.

Kommen Sie vorbei und hören Sie zu, was diese zu erzählen haben, ob als Hotelgast oder als externer Besucher. Die Gespräche werden vom Publizisten Stefan Keller moderiert. Nach dem 1-stündigen Gespräch (20.30–21.30 Uhr) laden wir zu einem Apéro ein, bei welchem Sie den Dialog weiter vertiefen können. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Kollekte kommt einer vom Gesprächsgast ausgewählten Institution zugute.

Eine Anmeldung ist erwünscht: +41 (0)33 673 80 00
info@parkhotel-bellevue.ch

11. August: Urs Pfenninger, Tourismusdirektor von Adelboden

Freitag, 11. August | 20.30–21.30 Uhr, anschliessend Apéro | Moderation: Stefan Keller | Eintritt frei, Kollekte

Tourismusdirektoren, so glaubt man, müssen Übermenschen sein. Sportlich, braun gebrannt, stets gut gelaunt, etwas Exzentriker. Heute sind sie zugleich CEOs und Strategen, denen man die Sekretärin weggestrichen hat. Im besten Fall wohnt in ihnen noch eine Pfarrerseele, um die Schäfchen der touristischen Gemeinde zusammenzuhalten. Diese zwischen Wirklichkeit und Klischees reichenden Ansprüche sind Urs Pfenninger, der seit Frühling 2013 Tourismusdirektor von Adelboden ist, gar nicht so unlieb. Als Historiker, Politologe, Staatsrechtler, Kommunikations- und Tourismusfachmann und begeisterter Alpinist hat der 48-Jährige das Rüstzeug dazu. Steht ein Nostalgie-Anlass an, erscheint er in Vintage-Montur mit wollweissen Skipullover. Als treibende Kraft bei der Zusammenführung von Adelboden, Kandersteg und der Lenk zu einer gemeinsamen Tourismusdestination weiss Urs Pfenninger auch, was langwierige Integrations- und Verhandlungssarbeit ist. «Die Aufgabe schlaucht mich enorm», sagt er. Gleichzeitig sei er an ihr gewachsen wie an keiner anderen.

Doch nur Ansprüchen gerecht werden, das interessiert ihn nicht. Er will auch sich sein, einfach Mensch, Fabulierer, Zweifler, am Weltgeschehen Interessierter und sich – zur Besänftigung – an Kultur und Kulinarik erfreuen. Glücksgefühle kann er sowohl bei einer Arie im Opernhaus als auch bei einer rasanten Skiabfahrt erleben. Ja, die Oberländer bewundert und beneidet er: ihrer inneren Ruhe wegen.

13. Oktober: Heinz Schild, Gründer des Grand Prix von Bern und des Jungfrau-Marathons

Freitag, 13. Oktober | 20.30–21.30 Uhr, anschliessend Apéro | Moderation: Stefan Keller | Eintritt frei, Kollekte

Ähnlich wie beim japanischen Bestsellerautor Haruki Marakami bestimmen zwei Leidenschaften das Leben von Heinz Schild: Schreiben und Laufen. «Ohne das eine ginge das andere nicht», sagt der mittlerweile 75-Jährige, der noch immer mehrmals pro Woche rennt und seine Gedanken zu Papier bringt. Der gebürtige Interlakner ist der Gründer des Grand Prix von Bern, der mit dem Genfer Stadtlauf grösste Schweizer Volkslauf. 1993 rief er den Jungfrau-Marathon ins Leben, ein Lauf für Hartgesottene von Interlaken auf die Kleine Scheidegg mit beinahe 2000 Höhenmetern. Selbst will es der einstige Spitzensportler natürlich auch immer wieder wissen: 2003, als gut 60-Jähriger, lief er in 17 Tagen von Bern nach Berlin – «ein Wahnsinnerlebnis». Die Sprache – schreibend und redend – ist sein ergänzendes Element. Über 30 Jahre war Heinz Schild als Redaktor bei diversen Tageszeitungen und beim Radio DRS/SRF tätig, davon 5 Jahre als Leiter des Regional-Journals. Mit seinem Buch «Visionäre Bahn-Projekte ‒ nie realisiert» sammelte der Journalist und Buchautor jene kühnen Ideen, die manchmal zu verrückt und oft zu gigantisch für eine Umsetzung waren, so auch der Durchbruch des Lohners für eine Bahnstrecke zwischen Adelboden und Kandersteg. Aus seiner Feder stammt auch das erste Laufbuch der Schweiz, das unter dem Titel «Jogging in der Schweiz» 1978 erschien. Laufen und generell mehr Bewegung würden manchen psychischen und physischen Krankheitsfall lindern oder verhindern helfen, ist Heinz Schmid heute noch überzeugt. Was rät er denn einem «Coach Potatoe», der ein Läufer werden möchte? «Zuerst einmal abnehmen, dann sachte beginnen.»

Porträt Stefan Keller, Moderation

Stefan Keller arbeitet als Publizist, Projektentwickler und Veranstalter und lebt in Wien. Er war als Hotelier und Weinproduzent tätig, danach als Redaktor der Weinfachzeitschrift Vinum. Heute ist der gebürtige Thuner u.a. regelmässiger Mitarbeiter der Schweizerischen Weinzeitung. Neben dem Schreiben gehört auch das Reden als Moderator zu seinen Tätigkeiten. Sport? Stefan Keller ist ein begnadeter Fechter ‒ auf internationalem Parkett.

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