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Trummer-Frutigen

«Berner Oberländer im Gespräch» – die beliebte Veranstaltungsreihe

Die Berge des Berner Oberlandes gehören zu den spektakulärsten der Schweiz. Dass sie Ecken und Kanten haben, liegt in der Natur der Sache. Wie auch die Bewohner dieser Region. Seit 2016 führen wir sechsmal pro Jahr Gespräche mit interessanten Persönlichkeiten des Oberlandes durch.

Nach dem 1-stündigen Gespräch von 21 Uhr bis 22 Uhr (moderiert von Stefan Keller) laden wir zu einem Apéro ein. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Kollekte kommt einer vom Gesprächsgast ausgewählten Institution zugute.

Eine Anmeldung ist erwünscht:
+41 (0)33 673 80 00

info@parkhotel-bellevue.ch

19. Januar: Peter Willen, OK-Präsident Weltcup

Seit bald 25 Jahren amtet Peter Willen als OK-Präsident des FIS Ski Welt Cups von Adelboden. Er ist auch der Mann, dem die Journalisten ihre Mikrofone hinstrecken. Gewisse nennen ihn Mr. Weltcup – was der Adelbodner allerdings nicht sonderlich mag. Aufsehen und Brimborium um seine Person – lieber nicht. Gleichwohl kommt er ins Erzählen, wenn es um Anekdoten, schwierige und schöne Momente der Adelbodner Skitage geht, die 1955 als kleines, fast familiäres Skirennen erstmals stattfanden und sich mittlerweile zum sportlichen Grossanlass entwickelt haben: mit 40 000 Zuschauern vor Ort, Fernsehübertragungen in über 12 Länder und einem Gesamtbudget von 5,5 Mio. Franken. Aus ökologischer Warte wird der Anlass immer wieder kritisch beäugt; dem gegenüber steht eine Wertschöpfung von 7,7 Mio. Franken für die gesamte Region. Im touristischen Gesamtinteresse des Ortes denkend, ist der ehemalige Bären-Wirt gerne bereit, jährlich an die 700 Arbeitsstunden zu leisten. Drei Schweizer auf dem Podest? Nicht seine bevorzugte Siegerrunde. Abgestimmt auf die Adelbodner Gästestruktur sieht er auf dem Treppchen lieber 1 × Schweiz, 1 × Deutschland, 1 × Niederlande.

Freitag, 19. Januar 2018 | 21 Uhr bis 22 Uhr
Mit anschliessendem Apéro. Moderation: Stefan Keller. Eintritt frei, Kollekte.

1. März: Christina Zurbrügg, moderne Jodlerin und Künstlerin

Mit einer pausbäckigen, strammen Jodlerin, die die Hände in den Rocksack ihrer stolzen Berner Tracht stemmt, haben wir es bei Christina Zurbrügg nicht zu tun. Sie will und kann natürlich mehr: 1984 zog die gebürtige Kientalerin nach Wien, wo sie noch immer lebt, und studierte hier Schauspiel und klassischen Gesang. Heute textet sie, komponiert, singt, musiziert, jodelt, tanzt, schauspielert und führt Regie. Der (Kunst-)Film hat es ihr ebenfalls angetan, und dass sie am Ende zu ihren Wurzeln zurückfand, ist ihrer filmischen Arbeit zu verdanken. Mit ihrem berührenden Dokumentarfilm «Orvuse on Oanwe» lässt sie die letzten Jodlerinnen von Wien aus dem Leben erzählen. Christina Zurbrügg gibt ihrer musikalischen Kunst einen ureigenen, aktuellen Ausdruck, indem sie ins «Gejutze» Elemente aus Rap, Pop und Jazz mischt und dies mit durchaus auch ironischen und gesellschaftskritischen Liedtexten unterlegt. Eine Kostprobe davon wird sie uns – jodelnd und Akkordeon spielend – am 1. März geben. Bei aller Poppigkeit ist Christina Zurbrügg am Boden geblieben. «Ein Bergmensch bleibt ein Bergmensch», sagt sie.

Donnerstag, 1. März 2018 | 21 Uhr bis 22 Uhr
Mit anschliessendem Apéro. Moderation: Stefan Keller. Eintritt frei, Kollekte.

29. März: Hildi und Hans Hostettler, Hüttenwarte Blüemlisalphütte

Während unsereins um 2.30 Uhr noch im tiefen Schlaf liegt, rasselt bei den Hostettlers der Wecker. Frühstück machen für die Bergsteiger, danach noch einmal ein Nickerchen nehmen, bevor der 16-Stunden-Tag beginnt. «Vom Leben als Hüttenwart habe ich schon als Kind geträumt», sagt Hans Hostettler, der mit seiner Frau Hildi und fünf Mitarbeitenden die Blüemlisalp-Hütte betreibt. Sie liegt auf 2840 m ü. M. über dem Hohtürli, dem spektakulären Passübergang zwischen Kandersteg und Kiental. Die Hütte zählt schweizweit nicht nur zu den schönsten, sondern mit 124 Betten auch zu den grössten. Da dürfte man die Worte von Hildi ziemlich auf Anhieb verstehen: «Man entbehrt viel – und erhält viel.» Den Naturgewalten so sehr ausgesetzt zu sein, ist Herausforderung und Reiz zugleich. Auch die Gastgeberrolle geht weit über das Bewirten hinaus. Als dipl. Bergführer ist Hans seinen Gästen eine wichtige Vertrauensperson. Ein logistisches und organisatorisches Meisterstück vollbringt auch Hildi. Die gelernte Köchin bekocht ihre Gäste jeden Abend mit einen – notabene servierten – Viergänger.

Donnerstag, 29. März 2018 | 21 Uhr bis 22 Uhr
Mit anschliessendem Apéro. Moderation: Stefan Keller. Eintritt frei, Kollekte.

Vorschau Sommer 2018

Freitag, 29. Juni | Hans Ruchti
Schauspieler und Sprecher


Donnerstag, 6. September | Ursula Irion
Betriebsleiterin + Kellermeisterin Rebbau Genossenschaft Spiez


Freitag, 19. Oktober | Björn Zryd
Künstler

 

Jeweils von 21 bis 22 Uhr, mit anschliessendem Apéro

Moderation: Stefan Keller, Eintritt frei, Kollekte

Vorschau Sommer 2018

Freitag, 6. Juli 2018
Hans Ruchti, Schauspieler und Sprecher

 

Donnerstag, 6. September 2018
Ursula Irion, Betriebsleiterin und Kellermeisterin Rebbau Genossenschaft Spiez

 

Freitag, 19. Oktober 2018
Björn Zryd, Künstler

Porträt Stefan Keller, Moderation

Stefan Keller arbeitet als Publizist, Projektentwickler und Veranstalter und lebt in Wien. Er war als Hotelier und Weinproduzent tätig, danach als Redaktor der Weinfachzeitschrift Vinum. Heute ist der gebürtige Thuner u.a. regelmässiger Mitarbeiter der Schweizerischen Weinzeitung. Neben dem Schreiben gehört auch das Reden als Moderator zu seinen Tätigkeiten. Sport? Stefan Keller ist ein begnadeter Fechter ‒ auf internationalem Parkett.

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